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12 | 12 | 2018
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[ Aktuell ]


Pressemitteilungen ...

... zu den Themen "UEK Norden" und "Auricher Kasernenplanung"




Pressemitteilung 2/18 zur Kasernenplanung | Aurich, 25.01.18


Die Auricher Grünen fordern, dass die Ausreden bezüglich der schleppenden Kasernenplanung beendet werden. Seit Jahren liegen alle Fakten auf dem Tisch. Die Kaserne kann sehr schnell bezugsfertig gemacht werden, wie auch die Flüchtlingsunterbringung bewiesen hat.
Durch diese sind außerdem bereits Mittel investiert und Räumlichkeiten verbessert worden.

Wenn jetzt u.a. ausgerechnet die Straßen – die in einem besseren Zustand sind, als so manche andere kommunale und Landkreisstraße – als Grund neuer Verzögerungen benannt werden, ist dies hanebüchen.

Richtig ist es, die Kaserne nicht scheibchenweise zu entwickeln, weil sonst Investoren sich die besten Stück wegschnappen. Stattdessen sollte ein Gesamtkonzept politisch verabschiedet werden und der Erwerb zügig stattfinden. Es gibt keine schlechtere Art der Mittelverschwendung, als eine Immobilie nicht zu erwerben und zu warten bis sie immer weiter verfallen ist.

Ein Planungsrahmen, in dem zumindest die Grobstrukturen politisch festgezurrt werden, wird von uns Grünen folgendermaßen vorgeschlagen
(die einzelnen Buchstabenpunkte finden Sie auf der Karte unten wieder):
A: Ehemalige Offiziersunterkünfte plus ehemaliges Offiziersheim sollen als "Gesundheitsquartier" geplant werden, mit integriertem Reha-Zentrum. Und/oder als am Wald gelegene ruhige (und preisgünstige) Altenwohnungen.

B und D: sind Wohnbereiche, inklusive der großen Häuser links und rechts der Einfahrt

C: hier kann u. a. die Stadtverwaltung einziehen, oder "weißes Gewerbe"

E: der Erhalt der Sportanlagen dürfte bereits Konsens sein

F: hier sollte die neue Heimat der Stadtwerke sein. Sie könnten – aufbauend auf das vorhandene Kesselhaus – dann auch mehr sein als Stromhändler und z. B. Wärme anbieten, in Kombination mit vorhandenen Windkraftanlagen und der Nutzung der riesigen     Kasernendächer mittels Photovoltaik auch Strom

G: hier sollten Gemeinschaftseinrichtungen, die der neue Stadtteil braucht, wie z. B. Restauration/Bar/Freizeiträume/Fitness/Kiosk/kleine Läden

H: riesige Abstellflächen, Fahrzeughallen und Fahrzeugrampen sollten z. B. für den Katastrophenschutz genutzt werden (DRK, THW, Johanniter usw.) und/oder von Firmen mit vielen Fahrzeugen (z.B. Spedition)
Über die Grünfläche am Hohebergerweg und die ehemalige UHG werden sich mit Sicherheit die Geister scheiden im Stadtrat. Wir Grüne bevorzugen die Anlage eines Stadtparks, nach dem Vorbild des Parks der Gärten in Bad Zwischenahn. Andere werden einen billigen Erwerb und eine Weiterveräußerung für Wohnungsbauzwecke bevorzugen, weil die Stadt damit Gewinne machen kann. Doch wie auch immer dieses Thema im Stadtrat entschieden wird, erstmal sollte die Stadt die Hand auf die Fläche legen.

Und wenn es an Personal für die Planung mangelt, sind wir sogar bereit eine Aufstockung in diesem Bereich zu akzeptieren, wenn es nur endlich losgeht. Denn weiteres Warten ist eine Verschwendung von Werten!


Gunnar Ott
Sprecher des Ortsverbandes




Pressemitteilung 1/18 zur UEK Norden | Aurich, 23.01.18

Die Auricher Grünen lehnen die Schließung des Standortes Norden der UEK  ab. Wir haben für den Erhalt der Krankenhäuser Emden und Aurich ebenso gekämpft, wie für den Erhalt BEIDER Standorte der UEK.

Gerade der Küstensaum hat im Jahresverlauf einen erheblich steigenden Bedarf an medizinischer Versorgung in der Tourismus-Hauptsaison. Während planbare Operationen auch an weiter entfernten Standorten durchgeführt werden können, sind es doch die Notfälle, die ein Krankenhaus vor Ort im Küstenbereich dringend notwendig machen. Herrn Eppmanns Behauptung, dass diese Versorgung auch bei Schließung des Norder Krankenhauses gewährleistet sei, hat auch der Förderverein des UEK als unrealistisch abgewiesen. Ebenso kann nicht davon ausgegangen werden, dass die niedergelassenen Ärzte den Standort auch nur teilweise ersetzen können. Und gerade auch WEIL die Zahl der Hausärzte in den nächsten jahren auf dem Land zurückgehen wird, sind auch Krankenhausstandorte in der Fläche dringend notwendig.

Es ist völlig unstrittig, dass an der Verbesserung und Effizienz der UEK gearbeitet werden muss. Doch statt z.B. die Kooperation beim Einkauf von Verbrauchsmaterial noch weiter als heute auszudehnen (auf weitere Krankenhäuser), oder sich das erfolgreiche Management in Wittmund oder Leer (letzteres 30.000 Einwohner und ZWEI funktionierende Kliniken) zum Vorbild zu nehmen, wird wieder nur ein alter Aufguss serviert.

Es war sträflicher Leichtsinn, keinen Plan B nach dem Scheitern des Zentralklinikkonzeptes parat zu haben. Allein für diesen Managementfehler hätte Herr Eppmann schon gehen müssen. Jetzt aber auch noch die Standorte gegeneinander auszuspielen, statt endlich mit wirklich erfolgreichen Kliniken zu kooperieren, ist nicht nur ein wirtschaftlicher Fehler.

Wir verweisen voll umfänglich auf die Konzepte des Aktionsbündnisses und das Bredehorst-Gutachten und erklären uns vollkommen solidarisch mit der Stadt Norden und ihrem UEK-Standort.


Gunnar Ott
Sprecher des Ortsverbandes


 
 
 
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Letzte Aktualisierung: Februar 2018
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