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12 | 12 | 2018
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Ein Grund mehr GRÜN zu wählen!

» Radwegenetz soll ausgebaut werden
» Beispiel L34:
» Beispiel L14 (Timmeler Straße):
 



Es gibt ein krasses Missverhältnis in der Finanzierung der verschiedenen Verkehrsträger. Wir lenken deswegen unseren Blick besonders auf die Situation der Radwege und der Radweg-Finanzierung und zeigen die Notwendigkeit anhand zweier Radweg-Planungen in und um Aurich beispielhaft auf. Hier sind Änderungen in der bisherigen Landespolitik dringend notwendig. Denn die Planung von Radwegen liegt zwar auf Kreisebene, die mangelhafte Ausstattung des Verkehrsetats speziell für Radwege jedoch auf Landesebene.

Ostfriesland ist auch ein Fahrradland: Verkehrssicherheit, lokale Mobilität der Bürgerinnen und Bürger, und auch der Tourismus sind nicht wenig mit einem gut funktionierenden Radwegenetz verbunden.

Die angeführten Beispiele gelten ohne weiteres auch für andere Regionen in Ostfriesland.


Radwegenetz soll ausgebaut werden

Der OV Aurich von Bündnis90/Grünen sieht die Landtagswahl am 20.01.2013 als große Chance,
in der Verkehrspolitik endlich wieder die richtigen Prioritäten zu setzen.

Denn während das riesige Straßennetz verfällt, weil nicht genügend Geld zur Bauunterhaltung bereit steht, werden immer weitere Straßen gebaut. Und das in einem Land, das eines der dichtesten Straßennetze in Europa hat. Der Bahnausbau steht hierbei ebenso im Schatten der Straße wie der Ausbau der Radwege – obwohl letztere gerade in ländlichen Räumen wie Ostfriesland dringend notwendig sind.

Als Beispiele seien hier nur der fehlende Radweg an der L34 von Wiesens Richtung Brockzetel
und der Radweg an der L14 von Ostersander nach Westgroßefehn genannt.


Beispiel L34:

Für den Radweg entlang der L34, der bisher in Wiesens endet,
liegt eine Planung längst vor.

Lediglich das Geld vom Land fehlt noch.
 
Das Ende des Radweges an der L34 in Wiesens (Richtung Brockzetel)
  


Beispiel L14 (Timmeler Straße):

Auf 3,2 km Länge kommen jährlich 10-12 Menschen zu Schaden.
Kinder, Jugendliche, Erwachsene. Manche sogar mit lebenslangen
Schäden; 2011 gab es auch auch einen Toten.

Und warum ? Auf den 3,2 km gibt es keine Beleuchtung,
aber viele unübersichtliche Kurven, keinen Seitenstreifen
– aber trotzdem Tempo 100.

Die Bewohner von Timmel, Westgroßefehn und Ostersander
fordern seit Jahren, dass ein Radweg kommen müsse.
Für 3.200 Meter Radweg ist kein Geld vorhanden.
Aber für nur 25 Kilometer Autobahnanbindung (B 210n)
dürfen bereits im Planungsstadium Millionen ausgegeben werden.

 
Timmeler Straße ohne Radweg
  

 
 
 
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Letzte Aktualisierung: Februar 2018
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