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12 | 12 | 2018
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» Das grüne Wahlprogramm | Natur und Umwelt
 

Natur und Umwelt

Der Schutz von Natur und Umwelt bleibt Kernanliegen grüner Politik.

» Grüne Kerne
» Baumschutz
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» Ausgleichsflächen
» Wald
» Kaserne
» Grünes Dreieck
» Ehe-Niederung
» Sandhorster Wald
» Umweltbildung
 



Der Schutz von Natur und Umwelt genießt bei uns Grünen einen hohen Stellenwert. Eine intakte Umwelt ist nicht einfach nur schmückendes Begleitgrün unseres Lebens, sondern die Lebensgrundlage schlechthin.

Leider ist der Respekt vor der Natur vielerorts verloren gegangen; Freiflächen und Bäume werden vor allem unter Verwertungsgesichtspunkten und als Wirtschaftsgut betrachtet. Bürger*innen, die sich für den Erhalt einsetzen, werden oft nicht gehört oder vor vollendete Tatsachen gestellt. Wenn der sorgsame Umgang mit Natur und Umwelt zu Hause beginnen soll, muss dieser auch bei der Stadtplanung und -gestaltung eine besondere Rolle spielen.


Grüne Kerne

Wohngebiete sollten nicht einfach nur ein endloses Häusermeer sein, bei dem Ortsnamen keine optische Abgrenzung mehr erfahren. Wo neue Wohngebiete entstehen, sollte stets ein grüner Kern erhalten bleiben oder angelegt wer- den, um auch Erholung im Grünen zu bieten. Bestehende Dörfer und Ortsteile Aurichs sollten weiterhin erkennbar sein, z. B. durch grüne unbebaute Bänder und markante Punkte, wie z. B. geschützte Wäldchen und kleine Seen, die nicht einer Bebauung geopfert werden dürfen.


Baumschutz

Aurich hat eine Baumschutzsatzung; ihre Anwendung soll aber konsequenter als bisher bei der Bewertung und Genehmigung von Baumaßnahmen ange- wendet werden. Wir wollen, dass die Stadt Aurich, wie in anderen Gemeinden (z. B. in Friedeburg) schon praktiziert, Bürger*innen logistisch dabei berät, ihren privaten Baumbestand zu erhalten und fachgerecht zu pflegen.

Dazu gehören auch Baumpatenschaften für ortsbildprägende Bäume in unseren Stadtteilen und auf öffentlichen Plätzen, um die Aufmerksamkeit und das Wissen der Bürger*innen stärker für die Allgemeinheit zu nutzen.


Gewerbegebiete

Bevor über weitere Gewerbegebiete diskutiert wird, wollen wir eine Debatte über die Notwendigkeit, die Zukunft der Gewerbegebiete und des erwarteten Flächenbedarfs. Der weitere Flächenverbrauch - sowie die damit einhergehen- de Versiegelung - muss stärker als bisher gesteuert werden. Die zukünftige Planung hat dem Ziel einer platzsparenden und effizienten Nutzung zu folgen.

Wir setzen uns für eine ökologische Planung ein, wie sie im Gewerbegebiet Schirum bereits in den 90er Jahren in Angriff genommen, dann aber von Verwaltung und Rat 10 Jahre später wieder aufgehoben wurde.

Soweit in die bestehende Wallheckenlandschaft eingegriffen werden muss, sollte dies auf ein Minimum reduziert und dem Areal angepasst werden. Je kleiner der Natureingriff, desto weniger Ausgleichsfläche wird benötigt.


Ausgleichsflächen

Ausgleichsflächen sind in direkter Nähe auszuweisen und genießen Bestandsschutz. Wir wollen erreichen, dass diese Flächen nicht mehr zur Erweiterung eines Gewerbegebietes herangezogen werden können und somit langfristig gesichert werden.


Wald

Waldgebiete sind grundsätzlich zu schützen. Sie spielen eine zu wichtige Rolle für den Wasserhaushalt, den Windschutz, die CO2-Bindung, die Staubfilterung und Atemluftauffrischung, als sie aufs Spiel zu setzen. Gerade weil der Waldan- teil im Landkreis unter 5 % liegt, sind Eingriffe unbedingt zu vermeiden.

Laut niedersächsischem Landesraumordnungsprogramm ist im Landkreis Aurich Waldentwicklung statt Waldvernichtung zu betreiben. Gerade der Stadt Aurich mit ihrem hohen Waldanteil kommt dabei eine besondere Verantwortung zu.


Kaserne

Im Kasernengelände sollen die großzügigen Grünflächen, die markante Allee und das Waldstück erhalten werden. Das künftige Wohngebiet ermöglicht so ein Wohnen im Grünen. Das Waldstück, welches zuvor vom Zaun gegenüber dem Forstgebiet abgegrenzt wurde, wollen wir naturbelassen und urwüchsig erhalten, um die Vielfalt und Funktion eines Waldes beispielhaft erlebbar zu machen.


Grünes Dreieck

Das Wäldchen am Ortsausgang Emder Straße, dort, wo die Ehe quert – von uns auch als „Grünes Dreieck“ bezeichnet – soll als Biotop besonders geschützt werden.

Ein ökologischer Lehrpfad als niedrig aufgeständerter Weg sollte ein vor- sichtiges und schonendes Durchqueren dieses „Urwaldgebietes“ ermöglichen, um stadtnah ein Naturerleben der besonderen Art anzubieten und den Respekt vor der Natur an diesem Beispiel zu lehren.

 
Grünes Dreieck
  


Ehe-Niederung

Die Ehe-Niederung soll nicht herhalten für eine überflüssige Umgehungsstraße. Vielmehr ist die Ehe-Niederung als Naherholungsgebiet zu erhalten, wo man wie bisher spazieren gehen und Rad fahren kann. Es ist wichtig, Orte der Ruhe zu haben. Eine massive Ruhestörung (insbes. nachts) für Einwohner*innen von Haxtum/Extum über Walle bis nach Sandhorst muss verhindert werden.

Stattdessen soll die Ehe-Flusslandschaft als Naherholungsgebiet bzw. als naturbelassener Bereich besonders geschützt sein. Hierzu gehört auch die Fortsetzung der begonnenen Renaturierung durch Flussschlaufen, Schilfufer und periodisch überschwemmte Ausgleichsbecken.
 
Ehe-Niederung
  


Sandhorster Wald

Der Sandhorster Wald darf nicht stückweise für ein neues Gewerbegebiet geopfert werden, unter dem Vorwand, dass zunächst „nur“ ein Lebensmittelmarkt entsteht. Für solche Experimente haben wir einfach zu wenig Wald. Hat man erst einmal damit angefangen, „ein Stückchen“ zu opfern, werden sich noch mehr Geschäfte dort ansiedeln wollen.

Es darf nicht sein, dass ein Großkonzern die Stadtentwicklungspolitik Aurichs bestimmt. Nicht nur dem Bau des Marktes selbst, sondern auch dem geplanten Ausbau von Esenser Straße und Südeweg wür- de eine hohe Zahl an Bäumen zum Opfer fallen. Gemeinsam mit an- deren Umweltinitiativen tun wir im Rahmen unserer Möglichkeiten alles, um dieses Projekt zu stoppen.


Umweltbildung

Im Rahmen der Umweltbildung sollten diverse Naturerlebnispunkte beson- ders hervorgehoben werden, wie es beim „4-Blick-Rundweg“ um das Ewige Meer geplant ist. Für ein solches Projekt eignen sich auch beispielsweise das o. g. „Grüne Dreieck“ und der Plaggenburger Moorwald. Eine weitere Möglichkeit besteht an der renaturierten Ehe.

Zusammen mit Umweltinitiativen wollen wir ein stärkeres Gewicht auf außerschulische Erlebnisorte legen, die sich auch auf den Tourismus positiv auswirken sollen.


 
 
 
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Letzte Aktualisierung: Februar 2018
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